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Nachsorge & Sicherheit

Ist Laser-Haarentfernung schädlich? Was wirklich dahintersteckt

Krebs, Strahlung, Nebenwirkungen: Was bei der Laser-Haarentfernung wirklich passiert und worauf Sie bei Sicherheit achten sollten.

Veröffentlicht am 17. Oktober 20263 Min. Lesezeit

„Ist das nicht Strahlung?“ – diese Frage hören wir in fast jeder Beratung. Sie ist berechtigt: Wer sich Licht in die Haut schicken lässt, möchte wissen, was dabei passiert. Hier steht, was die Laser-Haarentfernung im Körper bewirkt, welche Nebenwirkungen es wirklich gibt und woran Sie eine sichere Behandlung erkennen.

Was der Laser in der Haut macht

Ein Laser für die Haarentfernung sendet Licht einer festen Wellenlänge. Dieses Licht wird vom Melanin im Haar aufgenommen, wandelt sich dort in Wärme um und verödet die Haarwurzel. Die umliegende Haut wird dabei gekühlt und geschont. Das Prinzip heißt selektive Photothermolyse: Die Energie trifft gezielt den Follikel.

Strahlung ist nicht gleich Strahlung

Das Wort „Strahlung“ verunsichert, weil man an Röntgen oder Radioaktivität denkt. Laserlicht gehört aber zur nichtionisierenden Strahlung – so heißt auch die Verordnung, die seine Anwendung regelt (NiSV). Anders als Röntgenstrahlung oder UV-Licht hat sichtbares und infrarotes Laserlicht nicht genug Energie, um das Erbgut in den Zellen zu verändern. Es wirkt über Wärme, nicht über Veränderungen der Zellen.

[[Magdalena: Ist dir diese Erklärung recht? Sie ist physikalisch richtig, aber wir sollten keine Aussage machen, die du nicht selbst vertreten möchtest.]]

Kann Laser-Haarentfernung Krebs auslösen?

Nach heutigem Wissensstand gibt es keine Hinweise darauf, dass die Laser-Haarentfernung Krebs auslöst. Das Licht dringt nur wenige Millimeter in die Haut ein – bis zur Haarwurzel – und erreicht keine inneren Organe.

Wichtig ist etwas anderes: Auffällige Muttermale im Behandlungsbereich werden abgedeckt und nicht gelasert, und bei Veränderungen der Haut gehört die Abklärung zur Hautärztin oder zum Hautarzt. Ein seriöses Institut fragt danach, bevor es behandelt.

[[Magdalena: Diese Aussage bitte bestätigen. Wenn du eine Quelle bevorzugst (z. B. eine Fachgesellschaft), nennen wir sie.]]

Welche Nebenwirkungen es wirklich gibt

  • Häufig und harmlos: eine kurze Rötung, ein Wärmegefühl, manchmal eine leichte Schwellung um die Haarwurzeln. Das klingt meist innerhalb von Stunden ab.
  • Selten: Pigmentveränderungen, also hellere oder dunklere Flecken – vor allem, wenn gebräunte Haut behandelt wird. Sie bilden sich in der Regel wieder zurück. [[Magdalena: korrekt?]]
  • Sehr selten, bei falscher Einstellung: Verbrennungen oder Bläschen. Genau deshalb kommt es auf die Person am Gerät an.

Was eine Behandlung sicher macht

  • Fachkunde nach NiSV: Seit dem 31. Dezember 2022 darf nur behandeln, wer die vorgeschriebene Fachkunde nachweisen kann.
  • Ein echter Laser mit fester Wellenlänge statt IPL-Blitzlicht, das seine Energie breit verteilt.
  • Kühlung vor jedem Impuls, die die Hautoberfläche schützt.
  • Laserschutzbrillen für Sie und die behandelnde Person, abgestimmt auf die Wellenlänge.
  • Eine Probebehandlung, bei der Haut und Haar beurteilt und ein Testimpuls gesetzt wird.
  • Ehrliche Fragen vorab: Medikamente, die die Haut lichtempfindlich machen, frische Bräune, Schwangerschaft, Hauterkrankungen.
  • Der Mut, einen Termin zu verschieben, wenn die Haut gerade nicht bereit ist.

Wann wir nicht behandeln

In Schwangerschaft und Stillzeit verschieben wir die Behandlung. Über Tätowierungen lasern wir nicht, auffällige Pigmentmale decken wir ab. Ist die Haut frisch gebräunt oder durch Solarium und Selbstbräuner vorbelastet, warten wir lieber. Wer Medikamente nimmt, die die Haut lichtempfindlich machen, sagt uns das bitte vorher.

[[Magdalena: Fehlt etwas auf dieser Liste (z. B. Epilepsie, bestimmte Medikamente wie Isotretinoin, Herpes im Behandlungsbereich)?]]

Häufige Fragen

Ist Laser-Haarentfernung gefährlich?
Bei fachkundiger Anwendung mit einem medizinischen Laser ist sie sehr sicher. Die häufigsten Nebenwirkungen sind eine kurze Rötung und ein Wärmegefühl.
Ist Laserlicht radioaktiv?
Nein. Laserlicht ist nichtionisierende Strahlung und wirkt über Wärme, nicht über Veränderungen der Zellen.
Kann der Laser Krebs verursachen?
Nach heutigem Wissensstand gibt es dafür keine Hinweise. Auffällige Muttermale werden trotzdem abgedeckt und gehören zur ärztlichen Abklärung.
Darf ich mich in der Schwangerschaft lasern lassen?
Wir verschieben die Behandlung in Schwangerschaft und Stillzeit.
Wer darf in Deutschland mit dem Laser Haare entfernen?
Nur wer die Fachkunde nach der NiSV nachweisen kann. Diese Pflicht gilt seit dem 31. Dezember 2022.

Fragen zur Sicherheit gehören in jede gute Beratung. Bei der kostenlosen Probebehandlung nehmen wir uns dafür Zeit – und sagen auch ehrlich, wenn eine Behandlung für Sie gerade nicht in Frage kommt.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung oder ärztliche Abklärung.

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